Teilnahme am EPD-Pilotprojekt Nordwestschweiz

Am EPD-Pilotprojekt kann jeder medizinische Leistungserbringer teilnehmen, der Mitglied des Trägervereins eHealth Nordwestschweiz ist. Die Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass dieser Leistungserbringer die technischen und organisatorischen Voraussetzungen gemäss EPDG erfüllt. Das geschieht durch Integrationsprojekte, die jeder Leistungserbringer in seinem Betrieb durchführt, mit den folgenden Zielen:

  • Organisatorisch: Umsetzung der fachlichen Use Cases des EPDG für Patienten und Gesundheitsfachpersonen (GFP) in den Betrieben inkl. Einweisung/Schulung der beteiligten GFP.
  • Technisch: Umsetzung der durch das EPDG vorgegebenen Standards in den Primärsystemen der Leistungserbringer (LE). Die Integrationstiefe liegt im Ermessen des Leistungserbringers. Sie hat wesentlichen Einfluss auf die Arbeitseffizienz der Gesundheitseinrichtung (GE).

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann Swisscom als Betreiber der technischen Plattform den LE/GE integrieren und an die zentrale EPD-Plattform anschliessen.

Der Trägerverein begleitet und koordiniert diesen Prozess über ein monatlich stattfindendes Meeting, an dem die Projektverantwortlichen der LE/GE teilnehmen und das vom EPD-Projekt geführt wird. Ziel ist es, dass fachlich vorgespurt und die Integrationsprojekte der LE/GE terminlich koordiniert werden können: 

  • Die Vorarbeiten aus dem Projekt und insbesondere die detaillierten Umsetzungskonzepte aus dem vorweglaufenden Integrationsprojekt am USB werden vorgestellt und besprochen, so dass sie von den LE/GE aufgenommen und genutzt werden können.
  • Die Primärsysteme der Leistungserbringer müssen nach Durchführung der Integrationsprojekte (EPD-Readiness der Primärsysteme) noch an die zentrale EPD IT-Plattform angebunden werden. Dafür ist jeweils ein Zeitraum einzuplanen, in dem die Integration der Systeme durchgeführt und getestet wird. Das EPD-Projekt wird diese Termine zusammen mit Swisscom möglichst langfristig koordinieren.